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	<title>Kommentare zu: Pflegespäne</title>
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	<description>Wir sind online. Wir sind Opposition.</description>
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		<title>Von: bernd</title>
		<link>http://risiko-schwarzgelb.de/2009/10/30/pflegespane/comment-page-1/#comment-150</link>
		<dc:creator>bernd</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Nov 2009 20:04:13 +0000</pubDate>
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		<description>Eine gute Darstellung der Grundproblematik die eigentlich nie so beachtet wird.
Es klingt ja immer &quot;gut&quot; wenn da Eigenvorsorge und Kapitaldeckung als Hilfsmittel dargestellt wird, aber niemend sagt dazu, dass diese Kapitaldeckung ja auch von irgendwoher kommen muss.
Man kann doch nicht sagen das man einfach irgendwohin ein paar hundert Euro pro Monat zahlt und dort vermehrt sich das Geld AUTOMATISCH so dass es dann im Bedarfsfall im Alter zur Verfügung steht.
Irgendwer muss das Ganze finanzieren - und irgendwer zahlt auch die Zeche dafür.
Wenn es überhaupt einen Unterschied zwischen staatlicher Vorsorge und Kapitalgestützter Vorsorge gibt, dann nur den, dass bei staatlicher Vorsorge eben das Geld auch für andere Ausgaben eingesetzt werden könnte. Aber letztendlich bleibt es selbst dann egal - ob das Geld dann eben kurzfristig für z.B. Arbeitsloesnhilfe verbraucht wird und der Staat dann in 30 Jahren eben Kredite aufnehmen muss um die Pflegeversicherung auszuzahlen, oder ob der Staat eben schon jetzt Kredite aufnehmen muss um diese Arbeitslosenhilfe zu bewältigen halte ich für unerheblich.
Wer an derartigen Kapitalgedeckten System vor allem Interesse hat und profitiert sind die entsprechenden Versicherungen und Unternehmen die sich da wieder eine goldene Nase verdienen können. Es ist doch klar, das derartige Versicherungen auch Profit machen wollen - den auch schön seinstreichen udn wenn es mal aus wirtschaftlichen Gründen wieder schlechter werden sollte wird halt wieder der Staat gerufen um zu retten was noch zu retten ist. Oder den Versicherten wird eben mitgeteilt dass man aus wirtschaftlichen Gründen &quot;leider&quot; eben nur mehr einen geringeren Teil auszahlen kann.
Daher kann man die Schlußfolgerung des Artikels &quot;keine Sicherheit&quot; nur unterstreichen - dieses Ganze Kapitaldeckungsystem ist im Prinzip nur eine weiter &quot;Finanzblase&quot; die einigen Wenigen derzeit Gewinne bringen wird und im Ernstfall auchnur das auszahlen kann was sie eingenommen hat - aber eben abzüglich der Gewinn und etwaiger Börsenkursverringerungen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Eine gute Darstellung der Grundproblematik die eigentlich nie so beachtet wird.<br />
Es klingt ja immer &#8220;gut&#8221; wenn da Eigenvorsorge und Kapitaldeckung als Hilfsmittel dargestellt wird, aber niemend sagt dazu, dass diese Kapitaldeckung ja auch von irgendwoher kommen muss.<br />
Man kann doch nicht sagen das man einfach irgendwohin ein paar hundert Euro pro Monat zahlt und dort vermehrt sich das Geld AUTOMATISCH so dass es dann im Bedarfsfall im Alter zur Verfügung steht.<br />
Irgendwer muss das Ganze finanzieren &#8211; und irgendwer zahlt auch die Zeche dafür.<br />
Wenn es überhaupt einen Unterschied zwischen staatlicher Vorsorge und Kapitalgestützter Vorsorge gibt, dann nur den, dass bei staatlicher Vorsorge eben das Geld auch für andere Ausgaben eingesetzt werden könnte. Aber letztendlich bleibt es selbst dann egal &#8211; ob das Geld dann eben kurzfristig für z.B. Arbeitsloesnhilfe verbraucht wird und der Staat dann in 30 Jahren eben Kredite aufnehmen muss um die Pflegeversicherung auszuzahlen, oder ob der Staat eben schon jetzt Kredite aufnehmen muss um diese Arbeitslosenhilfe zu bewältigen halte ich für unerheblich.<br />
Wer an derartigen Kapitalgedeckten System vor allem Interesse hat und profitiert sind die entsprechenden Versicherungen und Unternehmen die sich da wieder eine goldene Nase verdienen können. Es ist doch klar, das derartige Versicherungen auch Profit machen wollen &#8211; den auch schön seinstreichen udn wenn es mal aus wirtschaftlichen Gründen wieder schlechter werden sollte wird halt wieder der Staat gerufen um zu retten was noch zu retten ist. Oder den Versicherten wird eben mitgeteilt dass man aus wirtschaftlichen Gründen &#8220;leider&#8221; eben nur mehr einen geringeren Teil auszahlen kann.<br />
Daher kann man die Schlußfolgerung des Artikels &#8220;keine Sicherheit&#8221; nur unterstreichen &#8211; dieses Ganze Kapitaldeckungsystem ist im Prinzip nur eine weiter &#8220;Finanzblase&#8221; die einigen Wenigen derzeit Gewinne bringen wird und im Ernstfall auchnur das auszahlen kann was sie eingenommen hat &#8211; aber eben abzüglich der Gewinn und etwaiger Börsenkursverringerungen.</p>
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		<title>Von: NachDenkSeiten - Die kritische Website &#187; Hinweise des Tages</title>
		<link>http://risiko-schwarzgelb.de/2009/10/30/pflegespane/comment-page-1/#comment-124</link>
		<dc:creator>NachDenkSeiten - Die kritische Website &#187; Hinweise des Tages</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Nov 2009 11:55:31 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Pflegesp&#228;ne Die Zahl an sozialversicherungspflichtig Besch&#228;ftigten d&#252;rfte weiter unter Druck geraten, wenn die Minijobgrenze von derzeit 400 Euro auf 600 Euro oder 1000 Euro angehoben wird, so wie es sich die FDP w&#252;nscht. Zu weiteren Reallohnsenkungen k&#246;nnte es kommen, wenn die bestehenden Mindestlohnvereinbarungen abgeschafft werden und die Hartz-Gesetzte noch restriktiver angewendet werden. Die kommende Bundesregierung f&#252;hrt also die Aush&#246;hlung der sozialen Sicherungssysteme selbst herbei und begr&#252;ndet somit anschlie&#223;end den K&#252;rzungsbedarf, um die Ausgaben an die niedrigeren Einnahmen anzupassen. Die eigentliche Begr&#252;ndung f&#252;r die Kapitals&#228;ule lautet jedoch, dass die Pflegeversicherung durch die Umlagefinanzierung ihre Aufgabe aufgrund des (angeblich so dramatischen) demographischen Wandels nicht auf Dauer erf&#252;llen k&#246;nne. Eine solche Aussage offenbart einmal mehr den erschreckenden Mangel an volkswirtschaftlichem Sachverstand. Denn grob gesagt gibt es zwei M&#246;glichkeiten, wo das Geld der Kapitaldeckung angelegt werden kann, im Inland oder im Ausland. Wird es im Inland angelegt, m&#252;ssen die gleichen Besch&#228;ftigten, die mit dem Beitragssatz der Umlagefinanzierung angeblich &#252;berlastet sind, die Zinsen und Dividenden der Kapitaldeckung erwirtschaften. Mit anderen Worten, es wird &#252;berhaupt niemand entlastet, da Erwerbsbev&#246;lkerung nicht zunimmt und es f&#252;r diese zun&#228;chst einmal gleichg&#252;ltig, ob sie Beitr&#228;ge bezahlt oder Zinsen und Dividenden, die Belastung bleibt die gleiche. Die gesamten Ausgaben einer Volkswirtschaft k&#246;nnen eben nur aus dem laufenden Sozialprodukt bedient werden… Eine Umstellung der Sozialversicherungen auf (mehr) Kapitaldeckung bringt keinerlei Schutz vor den ohnehin &#252;bertriebenen Folgen des sog. demographischen Wandels, daf&#252;r aber einen Haufen weiterer Probleme mit sich. Die einzige Gruppe, die davon profitiert, ist die Finanzbranche, der auf diesem Wege Milliarden-Betr&#228;ge und damit entsprechend hohe Geb&#252;hren zuflie&#223;en. Quelle: Risiko SchwarzGelb [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Pflegesp&#228;ne Die Zahl an sozialversicherungspflichtig Besch&#228;ftigten d&#252;rfte weiter unter Druck geraten, wenn die Minijobgrenze von derzeit 400 Euro auf 600 Euro oder 1000 Euro angehoben wird, so wie es sich die FDP w&#252;nscht. Zu weiteren Reallohnsenkungen k&#246;nnte es kommen, wenn die bestehenden Mindestlohnvereinbarungen abgeschafft werden und die Hartz-Gesetzte noch restriktiver angewendet werden. Die kommende Bundesregierung f&#252;hrt also die Aush&#246;hlung der sozialen Sicherungssysteme selbst herbei und begr&#252;ndet somit anschlie&#223;end den K&#252;rzungsbedarf, um die Ausgaben an die niedrigeren Einnahmen anzupassen. Die eigentliche Begr&#252;ndung f&#252;r die Kapitals&#228;ule lautet jedoch, dass die Pflegeversicherung durch die Umlagefinanzierung ihre Aufgabe aufgrund des (angeblich so dramatischen) demographischen Wandels nicht auf Dauer erf&#252;llen k&#246;nne. Eine solche Aussage offenbart einmal mehr den erschreckenden Mangel an volkswirtschaftlichem Sachverstand. Denn grob gesagt gibt es zwei M&#246;glichkeiten, wo das Geld der Kapitaldeckung angelegt werden kann, im Inland oder im Ausland. Wird es im Inland angelegt, m&#252;ssen die gleichen Besch&#228;ftigten, die mit dem Beitragssatz der Umlagefinanzierung angeblich &#252;berlastet sind, die Zinsen und Dividenden der Kapitaldeckung erwirtschaften. Mit anderen Worten, es wird &#252;berhaupt niemand entlastet, da Erwerbsbev&#246;lkerung nicht zunimmt und es f&#252;r diese zun&#228;chst einmal gleichg&#252;ltig, ob sie Beitr&#228;ge bezahlt oder Zinsen und Dividenden, die Belastung bleibt die gleiche. Die gesamten Ausgaben einer Volkswirtschaft k&#246;nnen eben nur aus dem laufenden Sozialprodukt bedient werden… Eine Umstellung der Sozialversicherungen auf (mehr) Kapitaldeckung bringt keinerlei Schutz vor den ohnehin &#252;bertriebenen Folgen des sog. demographischen Wandels, daf&#252;r aber einen Haufen weiterer Probleme mit sich. Die einzige Gruppe, die davon profitiert, ist die Finanzbranche, der auf diesem Wege Milliarden-Betr&#228;ge und damit entsprechend hohe Geb&#252;hren zuflie&#223;en. Quelle: Risiko SchwarzGelb [...]</p>
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