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	<title>Kommentare zu: F.inde D.en P.fehler</title>
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	<description>Wir sind online. Wir sind Opposition.</description>
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		<title>Von: Thomas</title>
		<link>http://risiko-schwarzgelb.de/2009/10/12/f-inde-d-en-p-fehler/comment-page-1/#comment-73</link>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Oct 2009 20:29:51 +0000</pubDate>
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		<description>Bei Interesse zur Vertiefung des Beitrags:
http://www.radioeins.de/programm/programmbeitraege/20091013/wahlversprechen_der.html</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Bei Interesse zur Vertiefung des Beitrags:<br />
<a href="http://www.radioeins.de/programm/programmbeitraege/20091013/wahlversprechen_der.html" rel="nofollow">http://www.radioeins.de/programm/programmbeitraege/20091013/wahlversprechen_der.html</a></p>
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		<title>Von: Jan-Paul Laarmann</title>
		<link>http://risiko-schwarzgelb.de/2009/10/12/f-inde-d-en-p-fehler/comment-page-1/#comment-65</link>
		<dc:creator>Jan-Paul Laarmann</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Oct 2009 16:20:40 +0000</pubDate>
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		<description>Die Nähe oder Ferne zu Akteuren der Wirtschaft sagt erst einmal nichts über die eigentliche Kompetenz aus. Jede Partei hat ihre Finanz- und Wirtschaftsexperten, selbst die Linke wird Menschen mit ökonomischem Sachverstand in ihren Reihen haben. Die Unterschiede liegen in deren Forderungen und vertretenen ideologischen Grundlinien. Dafür, dass der FDP von außen Kompetenz in diesen Feldern zugeschrieben wird, kann sie zunächst nichts. Die FDP als verlängerten politischen Arm von Arbeitgeberinteressen zu karikieren, finde ich genauso unangemessen, wie die Linkspartei als reine Interessenpartei der Mittellosen zu betrachten, nur weil diese auf Montagsdemos zusammenstehen.

Die FDP redet immer wieder davon, dass wir ein Ausgabenproblem haben. Warten wir doch mal ab, wie die Streichliste von Schwarz-Gelb ausfallen wird: Oft genug musste ich mir von Podien die gelbe Litanei von der Entwicklungshilfe für den künftigen Exportweltmeister China anhören. Große Hoffnungen hege ich da auch nicht, doch dass der &quot;Schlanke Staat&quot;, den die FDP propagiert, weniger Geld kostet, dass man durch Subventionszurückhaltung oder - Achtung Provokation – mittels Erpressung der atomwilligen Stromkonzerne zur Förderung regenerativer Energie,  auch sparen kann, ist wohl klar. Und bis zu dem Punkt hat die FDP auch noch keinem Arbeitslosen einen Euro aus der Tasche gestohlen.

Den Vorwurf, die FDP habe sich „keinerlei Gedanken&quot; über Finanzierungen gemacht, kann ich so nicht ernst nehmen. Jede Partei hat ihre nie billigen Wahlgeschenke geschnürt, der FDP da jetzt einen Sonderstrick draus zu drehen, halte ich für unangemessen. In diesem Punkt sind  weder „Verlogenheit“ noch „Einfältigkeit“ Vorwürfe einer ernst zu nehmenden Debatte. Dass in einer Koalition Abstriche von Forderungen gemacht werden müssen, ist selbstverständlich. Hier pure gelbe Programmatik als Endergebnisse zu erwarten ist Quatsch.

Auch die zu Beginn suggerierte Idee, dass die (deutsche) Wählerschaft der FDP in irgendeiner Weise für die (zunächst amerikanische) Finanzkrise verantwortlich sein soll, ist absurd. Selbst die SPD kann nichts dafür, obwohl die ja nun (folgt man der Logik) wirkliche Regierungsverantwortung getragen hat.
Jetzt lasst uns doch erstmal gemeinsam die Koalitionsvereinbarung abwarten, bevor hier polemisch und oberflächlich unter zugegeben großartiger Überschrift auf Indiskretionen, Erwartungen und Spekulationen gedrescht  wird.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die Nähe oder Ferne zu Akteuren der Wirtschaft sagt erst einmal nichts über die eigentliche Kompetenz aus. Jede Partei hat ihre Finanz- und Wirtschaftsexperten, selbst die Linke wird Menschen mit ökonomischem Sachverstand in ihren Reihen haben. Die Unterschiede liegen in deren Forderungen und vertretenen ideologischen Grundlinien. Dafür, dass der FDP von außen Kompetenz in diesen Feldern zugeschrieben wird, kann sie zunächst nichts. Die FDP als verlängerten politischen Arm von Arbeitgeberinteressen zu karikieren, finde ich genauso unangemessen, wie die Linkspartei als reine Interessenpartei der Mittellosen zu betrachten, nur weil diese auf Montagsdemos zusammenstehen.</p>
<p>Die FDP redet immer wieder davon, dass wir ein Ausgabenproblem haben. Warten wir doch mal ab, wie die Streichliste von Schwarz-Gelb ausfallen wird: Oft genug musste ich mir von Podien die gelbe Litanei von der Entwicklungshilfe für den künftigen Exportweltmeister China anhören. Große Hoffnungen hege ich da auch nicht, doch dass der &#8220;Schlanke Staat&#8221;, den die FDP propagiert, weniger Geld kostet, dass man durch Subventionszurückhaltung oder &#8211; Achtung Provokation – mittels Erpressung der atomwilligen Stromkonzerne zur Förderung regenerativer Energie,  auch sparen kann, ist wohl klar. Und bis zu dem Punkt hat die FDP auch noch keinem Arbeitslosen einen Euro aus der Tasche gestohlen.</p>
<p>Den Vorwurf, die FDP habe sich „keinerlei Gedanken&#8221; über Finanzierungen gemacht, kann ich so nicht ernst nehmen. Jede Partei hat ihre nie billigen Wahlgeschenke geschnürt, der FDP da jetzt einen Sonderstrick draus zu drehen, halte ich für unangemessen. In diesem Punkt sind  weder „Verlogenheit“ noch „Einfältigkeit“ Vorwürfe einer ernst zu nehmenden Debatte. Dass in einer Koalition Abstriche von Forderungen gemacht werden müssen, ist selbstverständlich. Hier pure gelbe Programmatik als Endergebnisse zu erwarten ist Quatsch.</p>
<p>Auch die zu Beginn suggerierte Idee, dass die (deutsche) Wählerschaft der FDP in irgendeiner Weise für die (zunächst amerikanische) Finanzkrise verantwortlich sein soll, ist absurd. Selbst die SPD kann nichts dafür, obwohl die ja nun (folgt man der Logik) wirkliche Regierungsverantwortung getragen hat.<br />
Jetzt lasst uns doch erstmal gemeinsam die Koalitionsvereinbarung abwarten, bevor hier polemisch und oberflächlich unter zugegeben großartiger Überschrift auf Indiskretionen, Erwartungen und Spekulationen gedrescht  wird.</p>
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